Cevi Weinfelden

Rückblick Sola 2018 in Habsburg

Sola 18<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-weinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>218</div><div class='bid' style='display:none;'>2561</div><div class='usr' style='display:none;'>85</div>

Unter dem Thema "Kaiser und Könige" verbrachten wir eine aufregende Woche in Habsburg. Neben Lagerbau, Geländespielen und Gemeinschaft wurden wir zu richtigen Legionären ausgebildet und besichtigten das regionale Wasserschloss!
Cevi Weinfelden,
Am Samstag begaben sich die Leiter und die Gruppe Teens bei strahlendem Wetter auf den Weg nach Habsburg. Dort wurden schon mal die ersten grossen Bauten wie Sarasani, Küche, Leiterzelt und Sanitäranlagen aufgestellt. So war das Lager am Abend bereit für ein weiteres, spannendes Sommerlager.

Die Teilnehmer und ihre Eltern wurden am Sonntag am Bahnhof von zwei Cevileitern begrüsst. Diese hatten nicht so gute Nachrichten, denn sie wussten selber nicht, was sie diese Sola erwarten wird. Nichts desto trotz machten wir uns mit dem Zug auf nach Brugg. Von dort aus wanderten wir nach Habsburg, wo wir noch schnell das Schloss besichtigten. Auf dem Lagerplatz angekommen, erwarteten uns zwei Römer, die nicht erfreut waren, dass wir einfach so in ihren Gebiet auftauchten. Doch wir konnten leicht mit ihnen verhandeln und so bauten wir am Nachmittag die Gruppenzelter und sogar einen Pool auf. Am Abend gestaltete jede Gruppe eine Legionärsfahne. Nachdem sich die Leiter vorgestellt hatten und die Regeln bekannt gegeben wurden, war der erste Tag auch schon vorbei und wir schlüpften zufrieden in den Schlafsack.

Für den nächsten Tag war viel Programm angesagt. Nachdem uns der Historiker Prof. Caviezel aus Chur neue Informationen über die Römer bekannt gab, machten sich die 1. - 4. Klasse auf den Weg nach Brugg um dort einen Römerworkshop zu besuchen. Sie wurden in Vindonissa zu Legionären ausgebildet und kochten sogar römisch zu Abend. Die älteren Teilnehmer der 5. -8. Klasse wanderten zur Aare hinunter, um dort an einer Bootstour teilzunehmen. Unterwegs durften wir immer wieder baden und die Guides erzählten uns viel über Brugg und das Wasserschloss, wo Aare, Limat und Reuss zusammentraffen. Am Abend lernten wir noch für die Cevi-Prüfung und verbrachten den Abend mit einem Input am Lagerfeuer, während die Jüngeren wie richtige Römer im Legionärscamp übernachteten.

Am Dienstag machten sich die Älteren, noch müde vom Nachtgame früh auf den Weg ins Vindonissa Museum. Dort sahen wir viele spanende Gegenstände aus der Zeit der Römer. Danach ging es auch für uns in Legionärscamp, um kämpfen und kochen zu lernen. Dafür stand für die Jüngeren nach dem römischen Morgenessen ebenfalls der Museumsbesuch an. Nach dem Mittag stand für alle der Gruppentag an. Einige besuchten die Badi, andere machten eine grössere Wanderung zum Übernachtungsort.

Müde versammelten sich alle Gruppen am Mittwoch zum MIttagessen wieder im Sarasani. Im Verlauf des Tages halfen wir Cäsar beim Bau eines Amphi-Theaters und lernten bei einem grossen Quiz neues über Römer, Habsburger und den Cevi kennen.

Nicht mehr von römischen Fahnfahren, sondern von mittelalterlicher Musik wurden wir von den groben Habsburger am Donnerstag geweckt. Diese haben in der Nacht die Römer überfallen und wollten nun den Lagerplatz einnehmen. Wir mussten uns ihnen fügen und erstellten für sie durch ein grosses Carcasonne neue Strassen, Klöster und Städte. Am Nachmittag kam Prof. Caviezel und erzählte uns von einem Liebesbrief den er im Schloss gefunden hatte. Dieser stammt von dem Prinzen Othmar, der an seine verschwunden Esmeralda schrieb. Die Prinzessin scheint verschwunden zu sein und der Prinz ist deshalb nicht guter Laune. Wir beschlossen dem Prinzen zu helfen und begaben uns auf einen Orientierungslauf rund ums Schloss, um eine Spur von Esmeralda zu finden. Die andere Gruppe wagte sich ins Labyrinth, durch welches wir nur kamen, wenn wir verschiedene Werkzeuge erwarben. Und schlussendlich fanden wir die Prinzessin im Labyrinth. Sie wurde in der Nacht von den Römer entführt. Der Prinz und der Bruder der Prinzessin waren wieder glücklich und sie gingen fröhlich feiern. Am Abend kam plötzlich Willhelm Tell mit zwei Eidgenossen auf den Platz. Sie haben genug von den Habsburger und von Landvogt Gessler. Sie beschliessen, selber zu handeln und gaben sich die Hand auf den Rütlischwur.

Doch am Freitagmorgen kam eine schreckliche Nachricht. Nach der täglichen Andacht, bei welcher es diesmal um König Nebukadnezar und Daniel ging, liefen zwei Botschafter des Prinzen in den Sarasani. Der königliche Bruder von Esmeralda wurde in der Nacht ermordet. Für uns war sofort klar, das wir herausfinden müssen, wer der Schuldige war. Schlussendlich fanden wir heraus, das Prinz Othmar den Thronfolger stürzen wollte, um selber König zu werden. Er wurde kurz darauf aus dem Königreich verbannt. Als wir dachten, die Geschichte sei vorbei, tauchten die Eidgenossen wieder auf. Mit unserer Hilfe wollten sie die Habsburger endgültig vernichten. Und wir konnten durch Salz abkochen Schweizerpässe und Land kaufen und so die Schweiz endgültig aufbauen. Als Dankeschön gab es ein Fondueplausch. Der Abschlussabend liessen wir bei Spielen und Lagerfeuer mit Singen ausklingen.

Für den Samstag stand noch der Lagerabbau auf dem Programm. Alle packten mit an und so waren wir früh fertig und spazierte gemütlich nach Brugg, wo wir in den Zug nach Weinfelden stiegen. Am Bahnhof erwarteten uns schon die Eltern, welche ihre müden, aber fröhlichen Kinder wieder in die Arme schliessen konnten.

Wir Leiter sind glücklich und dankbar für ein gelungenes Lager, ohne Unfälle, wunderbaren Wetter, angehmer Stimmung und viel Lachen.


»  Bilder Sola 2018
Bereitgestellt: 17.07.2018     Besuche: 13 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch